Friedensallee 94

Außergewöhnliches Konzept mit Wohnungen für vordringlich Wohnungssuchende

Über dieses Projekt

In der Friedensallee entsteht ein ungewöhnliches Bauprojekt: Statt auf maximalen Gewinn zu setzen, entwickelt die Erbin eines Grundstücks in guter Lage zusammen mit der Lawaetz-Stiftung ein Baukonzept, das vor allem gemeinschaftliche, soziale und ökonomische Schwerpunkte setzt. Die Lawaetz-Stiftung übernimmt dabei die wirtschaftliche Baubetreuung.

    Erben und Erbbaurecht in sozialer Verantwortung sind eine gelungene Kombination. In der Friedensallee ergibt sich daraus ein besonderes Projekt. Die Erbin des Grundstücks in guter Lage setzt nicht auf den daraus maximal erzielbaren Gewinn, sondern entwickelt gemeinsam mit der Lawaetz-Stiftung ein Projekt für kollektives Bauen und Leben mit einer Baugemeinschaft. Und nicht nur das. Zehn Wohnungen werden auch für Menschen mit Dringlichkeitsschein reserviert und auch der Klimaschutz wird berücksichtigt. Das Haus wird aus Holz gebaut, das bekanntermaßen ein guter CO2-Speicher ist. Also doch maximaler Gewinn – aber nicht in Euro, sondern für gemeinschaftliche, soziale und ökologische Ziele. Insgesamt entstehen 30 Wohnungen unterschiedlicher Größe . Ziel des Baugemeinschaftsprojektes ist es, bezahlbaren Wohnraum und die soziale Durchmischung in einem nachhaltigen und autofreien Gebäude zu realisieren. zehn der insgesamt 30 Wohnungen sind speziell für vordringlich wohnungssuchende Haushalte reserviert. Bauherrin dieser 10 geförderten Wohnungen ist die Johann Daniel Lawaetz-Stadtentwicklungs-GmbH. Die 30 Wohnungen verteilen sich auf zwei Baukörper über fünf Geschosse. Verbunden sind die beiden Baukörper durch einen Laubengang. Jede Wohnung verfügt über einen kleinen Balkon oder eine Terrasse. Die flächeneffizient geschnittenen Wohnungen für Familien, Paare und Singles haben eine Wohnfläche zwischen 38 m² und 100 m². Umfangreiche Gemeinschaftsflächen, wie ein Gemeinschaftsraum und ein Gästeappartement, befinden sich im Erdgeschoss. Hinzu kommt der Gemeinschaftsgarten. Im Erdgeschoss wird es zudem ein Café geben.

    Es handelt sich um ein KfW-Effizienzhaus 55. Das Gebäude wird in Massivholzbauweise auf einem Fahrrad- und Lagerkeller in Beton errichtet. Mit der Planung wurde das holzbauerfahrene Architekturbüro spine architects in Kooperation mit Christian Schöberle sivilarkitekt mnal (Norwegen) beauftragt. Die Lawaetz-Stiftung hat das Projekt zusammen mit der Grundstückseigentümerin entwickelt und übernimmt die wirtschaftliche Baubetreuung.

    Hinweis: Alle Wohnungen dieses Bauprojekts sind bereits vergeben bzw. reserviert.

     

    Kontakt

    Sybille Vogelsang | Werner Jürges

    Abteilungsleitung Projektentwicklung und Baumanagement

    vogelsang@lawaetz.de 

    juerges@lawaetz.de