Zusammenhänge zwischen Verschwörungserzählungen und Gender

„Von besorgten Müttern und geschäftstüchtigen Freiheitskämpfern“ – Online-Gespräch mit Esther Lehnert und Judith Rahner zu Zusammenhängen zwischen Verschwörungserzählungen und Gender“

Geschlechterrollen spielten bisher eine eher untergeordnete Rolle in der Debatte um Erzählungen, Funktion, Struktur und Akteur:innen der verschwörungsideologischen Szene. Das ist umso erstaunlicher, als dass heteronormative und traditionalistische Inszenierungen von Anhänger.innen dieser Szene z.B. als fürsorgliche Mütter oder gegen Krankheiten gestählte Freiheitskämpfer in den sozialen Medien und auf der Straße eine große Rolle spielen. Welche Funktion hat hier Geschlecht bzw. eine spezifische Inszenierung? Was ist daran attraktiv für Anhänger:innen und welche Anschlüsse gibt es hier an gesamtgesellschaftliche Diskurse? Existieren darüber hinaus gegenderte Unterschiede in der Vorliebe für Verschwörungserzählungen? Einen besonderen Blick wollen wir in diesem Zusammenhang auf das Narrativ einer „heilen Familie“ und auf die Instrumentaliserung von Kindern und Kinderrechten werfen.

Diesen Zusammenhängen wollen wir uns in einem Online-Gespräch mit Judith Rahner von der Amadeu Antonio Stiftung und Prof. Dr. Esther Lehnert von der Alice Salomon Hochschule annähern.

Anmeldungen unter bnw-hamburg@lawaetz.de und wir bitten um Angabe des vollen Namens (und ggfs. der Einrichtung).

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Beratungsangebot Kurswechsel und der Koordinierungsstelle.

INNOVATIV für das Gemeinwohl