„Lets talk! – Ein jüdisch-feministischer Blick auf queere, linke und feministische Räume und Praxis“ mit Debora Antmann

Im Gegensatz zu einer Veranstaltung ‚Judentum und feministische Perspektiven‘ schauen wir bei dieser Veranstaltung zur Abwechslung nicht mit einer feministischen Brille auf Judentum (oder das was wir dafür halten) sondern mit einer jüdischen Brille auf linke, feministische und queere Theorien und Praxen. Ein provokanter, humorvoller und kritischer, aber vor allem jüdischer Blick, auf unseren theoretischen und praktischen Alltag und die Frage was fehlt, verborgenen christlichen Narrative, die uns umgeben, auf jüdisch-feministische Bewegungssgeschichte in der BRD und weitere jüdische Herausforderungen der Gegenwart – mit dem Versprechen am Ende mehr Fragen als Antworten zu haben.

Debora Antmann ist Online-Kolumnistin für das Missy Magazine, politische Bildnerin, freie Autorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Jüdischen Museum Berlin, Aktivistin, wütende Jüdin, semi-aktive Körperkünstlerin und verhinderte Superheldin. Forscht und publiziert zu jüdisch-lesbischer Widerstands- und Intersektionalitätsgeschichte in der BRD der 1980er & 1990er Jahre und macht Veranstaltungen zum (un-)jüdischen Feminismus der Gegenwart. Sie inszeniert über verschiedene Medien jüdische Interventionen zur visuellen Selbstbestimmung und leitet seit 2020 den jüdischen Austausch- und Empowerment-Raum „Tsuris & Tseschmetter“.

Veranstalter*innen: Marjan van Harten (Diakonisches Werk Hamburg), Irene Pabst und Waltraud Waidelich (Frauenwerk der Nordkirche), Dr. Michaela Will (Evangelisches Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein) und die Koordinatorin des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus

Ort: Die Veranstaltungen finden per Zoom statt. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zugesandt.

Kosten: 5 € pro Abend

Anmeldung: seminare@frauenwerk.nordkirche.de, Tel. 0431 557 791 00

INNOVATIV für das Gemeinwohl