„Drei Handys haben die!“ – Präventionspraxis in Zeiten rassistischer Mobilmachungen

Jugendarbeit als nonformaler Bildungsbereich bietet offene Versuchsräume, in denen Jugendliche geschützt vor einem gesellschaftlichen
Außen Kommunikation, Inszenierung und emanzipatorische Praxen einüben können. Sind umgebendes Gemeinwesen
und Gesellschaft von Rassismus und Ausgrenzung geprägt, sind Fachkräfte in der Pflicht, sich deutlich zu positionieren
und strategisch wie situativ zu intervenieren. Dies fordert ein hohes Maß an demokratischer Haltung, sollen sich die Räume
nicht verengen zu Settings von Hierarchisierung und Diskriminierung. Dabei steht bei allen Beteiligten die Frage im Raum:
„Wieso bleiben wir hier eigentlich freiwillig zusammen?“

Referent_innen: Kai Dietrich (Mitarbeiter in Projekten der Präventionsarbeit) & Enrico
Glaser (Fachstelle Gender und Rechtsextremismus, Amadeu Antonio Stiftung)

Veranstaltungsreihe Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus 2016

Kontakt: BNW-Hamburg@lawaetz.de

INNOVATIV für das Gemeinwohl