Aussteigen als biografische Verwandlung oder als Inszenierung? – Lebensgeschichten von ehemals organisierten Rechtsextremen analytisch und geschlechterreflektierend betrachtet

Im Fokus des Vortrages stehen die Ergebnisse einer Untersuchung über die Lebensgeschichten von ehemals rechtsextrem
organisierten Männern und Frauen. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, dass der Prozess, der sich nach außen hin als „Ausstieg“
darstellt, auf unterschiedlichen Dimensionen verläuft und nicht immer als nachhaltige Distanzierung verstanden werden
kann. Zugleich können an den biografischen Beispielen die Anforderungen an eine umfassende Distanzierung sowie genderspezifische
Aspekte diskutiert werden.

Referentin: Johanna Sigl (Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus)
& Universität Marburg

Veranstaltungsreihe Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus 2016

Kontakt: BNW-Hamburg@lawaetz.de

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