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Projekt “Skolegaarden” mit Carl-Friedrich Fischer Preis für Humanes Wohnen ausgezeichnet

Das im Jahr 2012 fertiggestellte Projekt Skolegaarden entspricht den Kriterien des Humanen Wohnens und wurde mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Es handelt sich dabei um zwei von der Lawaetz-Stiftung und ihrer Tochter LP Projekt-Management GmbH betreute Familienbauprojekte auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule Chemnitzstraße in Altona-Altstadt. Das erste Projekt befindet sich auf der Chemnitzstraße. Dort entstanden aus der Projektentwicklung der LP Projektmanagement GmbH 11 förderfähige Eigentumswohnungen. Mit von der Partie war bei diesem Projekt die Baugemeinschaft „Chemnitzstuben“. Das zweite Projekt wurde an der Thedestraße mit der von der Lawaetz-Stiftung betreuten Baugemeinschaft „Großer Tisch“ realisiert. Dabei handelte es sich um den Bau von 15 genossenschaftlichen Mietwohnungen unter dem Dach des Bauverein der Elbgemeinden eG.

Der Carl-Friedrich Fischer Preis für Humanes Wohnen wurde 2014 zum ersten Mal ausgelobt. Mit der Preisstiftung Humanes Wohnen – Carl-Friedrich Fischer wollte der Stifter (1909-2001) den Gedanken eines humanen Wohnens in der Stadt und in Stadtnähe fördern. Der Stifter war ein Schüler von Heinrich Tessenow und hat in seiner aktiven Architektenzeit selbst über 1.000 Wohnungen gebaut. In Anlehnung an seinen Lehrer und eine Bewegung im Wohnungsbau der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts, die den „massierten Massenwohnungsbau“ überwinden wollte, favorisierte er den „verdichteten Flachbau“, sah aber durchaus Chancen in bestimmten „mehrgeschossigen Anlagen“, wenn die städtebaulichen Qualitäten der Privatheit der Wohnung, des Außenraumbezugs und angemessener Erschließung stimmten. Bezüglich der Wohnungsqualität zitierte er häufig seinen Lehrer mit den Worten: „Die Wohnung ist in aller Welt für die Beurteilung unserer Menschlichkeit die entscheidende Stelle.“

Kontakt: Karin Schmalriede

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