Evaluation und wissenschaftliche Begleitung des Landesprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“

Das Landesprogramm „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“, fördert Projekte, die sich der Stärkung von Demokratie und der Bekämpfung von Extremismus verschrieben haben. Die Evaluation für das Programm führt die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung zusammen mit dem hessischen Institut für berufliche Bildung , Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik durch. Beauftragt wurden sie vom Hessischen Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE). Das Landesprogramm und dementsprechend die Beauftragung der Lawaetz-Stiftung laufen bis Ende September 2023. Einen weiteren Auftrag im Themenfeld führte die Lawaetz-Stiftung bereits in Nordrhein-Westfalen durch, wo sie die Evaluation der Beratungsstrukturen gegen Rechtsextremismus und Rassismus geleitet hat. Dieses Projekt befindet sich derzeit in der Abschlussphase.

Worum geht’s?

Im Kern geht es darum, die im Rahmen des hessischen Landesprogramms geförderten Präventionsprojekte zu analysieren. Das Team der Lawaetz-Stiftung untersucht die Projekte mittels Interviews, Online-Befragungen und der eingereichten Projektberichte auf ihre Ergebnisse, Methoden und Aktivitäten hin. Diese Daten geben Aufschluss darüber, welche Faktoren förderlich oder hinderlich für die Erreichung der Projektziele sind und wie die Qualität der Präventionsprojekte gesichert und weiterentwickelt werden kann. Der dadurch entstehende Wissen(schaft)stransfer hilft, erprobte Präventionsprojekte zu verankern und Erkenntnisse im Bereich der Extremismusprävention voranzutreiben.

Demokratieförderungsprojekte – praktische und wissenschaftliche Unterstützung

Die Lawaetz-Stiftung befasst sich im Themenfeld der Demokratieförderung sowohl mit der praktischen Entwicklung und Umsetzung konkreter Projekte als auch mit der wissenschaftlichen Begleitung einschlägiger Programme und Initiativen. Neben Evaluationsaufträgen wie in Hessen und NRW unterstützt sie die Stadt Hamburg und einzelne Bezirke bei der Umsetzung von Programmen zur Stärkung der Demokratieentwicklung – beispielsweise das Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus und lokale Partnerschaften für Demokratie (gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Stadt Hamburg).

Kontakt:
Dr. Ann-Julia Schaland
49 40 399936-51
schaland@lawaetz.de

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