„Eine Baugemeinschaft braucht ein klares Profil“ – Lawaetz-Stiftung im Profi-Talk bei der Kontaktbörse Baugemeinschaften

85 Interessierte besuchten am 23.04.2019 die Kulturetage in Altona, um sich zum Thema Baugemeinschaften und Konzeptentwicklung zu informieren.

Auch bei der zweiten Kontaktbörse für Baugemeinschaften ist der Andrang groß. Nach kurzer Begrüßung durch Norbert Nähr von der Agentur SUPERURBAN erläutert Bendix Bürgener von der Agentur für Baugemeinschaften zum Auftakt in 100 Sekunden die wichtigsten Aspekte rund um das Thema Baugemeinschaft. Anschließend tauschen sich die Teilnehmenden – u.a. bei Brause und Brezeln – erstmals per „temporärem Du“ aus, d.h. alle im Raum Duzen sich für die Dauer der Veranstaltung.

Zwei kurze dreiminütige SPEED DATING-Runden füllen den Raum schlagartig mit angeregten Gesprächen aus, bevor sich die Baugemeinschaft „Am Krögen“ aus Bargteheide vorstellt und um Interessenten wirbt.

Im Saal sind heute vier Standorte für künftige Baugemeinschaften verortet – Oberbillwerder, Neugraben Fischbek, Wilhelmsburg und das sonstige Hamburg – damit sich die jeweiligen Gruppen und Interessenten treffen und austauschen können. In den drei genannten Entwicklungsgebieten sollen künftig bis zu 20% der Grundstücke an Baugemeinschaften vergeben werden.

Im PROFI-TALK interviewt Erina Ulrichs (SUPERURBAN) Sybille Vogelsang und Manuel Menzel von der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung zum Thema Konzeptentwicklung. Die Stiftung bietet u.a. kostenlose Erstberatungen für Gruppen, begleitet Baugemeinschaften bei der Bewerbung um Grundstücke, unterstützt bei der Konzeptentwicklung und ist als Baubetreuer tätig.

Bei der Ausarbeitung von Konzepten sei wichtig, dass die Gruppe ein Profil entwickelt, indem sie sich auf ein Schwerpunktthema fokussiert, hinter dem die gesamte Gemeinschaft steht. Um sich bei der Agentur als Baugemeinschaft anzumelden, reiche heute eine Konzeptidee aus. Bei der späteren Vergabe der Grundstücke sind dann belastbare Unterlagen u.a. mit inhaltlichem Konzept und  Finanzierungsplan nötig. Bei deren Erstellung unterstützen dann aber immer auch Profis die Gruppen (z.B. Baubetreuer u. Architekten).

Zum Ausklang des inhaltlichen Teils stellt sich die Baugemeinschaft „Einklang“ aus dem Baakenhafen vor und wirbt für noch freie 2-Zimmerwohnungen in ihrem Projekt.

Auch das Feedback zur zweiten Veranstaltung fiel sehr positiv aus. Wenn Sie beim nächsten Mal dabei sein wollen, melden Sie sich an unter: www.baut-zusammen.hamburg.

INNOVATIV für das Gemeinwohl