Club Awards: Hamburgs bester Club ist der Nochtspeicher – saniert wurde er von der Lawaetz-Stiftung

Dem Nochtspeicher auf St. Pauli wurde vor über 700 geladenen Gästen aus Politik, Kreativwirtschaft, Musik- und Clubszene zum ersten Mal der begehrte Preis für den „Musikclub des Jahres“ verliehen. Der Club setzte sich damit knapp vor dem Molotow (Platz 2) und dem Gängeviertel (Platz 3) sowie 12 weiteren Bewerbern in der Hauptkategorie durch.

Unterstützt wurden die Preise durch die Behörde für Kultur und Medien, die sich begeistert über die Hamburger Livemusikszene äußerte und die Aktivitäten mit einem Preisgeld von 8.000 Euro belohnte; plus 3000€ vom Veranstalter. Das Entscheidungsgremium formierte sich aus über 120 Personen aus allen Bereichen der Hamburger Musik- und Veranstaltungsbranche, zum Beispiel Clubbetreiber, Veranstalter, Künstler sowie Vertreter von Labels, Agenturen, Medien, Plattenläden oder Verbänden.
Außerdem gab es einen Publikumspreis, der im Rahmen einer Online-Abstimmung ermittelt wurde. Die Hamburger Musikerin Catharina Boutari führte die Gäste durch den Abend. Auch der Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda teilte den Preisträgern seine Glückwünsche mit und verwies auf die Wichtigkeit der Preisverleihung: „Der Preis schafft die verdiente Aufmerksamkeit für die Arbeit der Clubbetreiberinnen und -betreiber in Hamburg und würdigt ihr Engagement für eine vielfältige und attraktive Clublandschaft“.

ZUM HINTERGRUND:
Im September 2013 wurde der Nochtspeicher fertiggestellt. 21 Monate lang hatte die Lawaetz-Stiftung den Keller und das Erdgeschoss des 160 Jahre alten Nochtspeichers mit 347m² Nutzfläche und den für Wohnen vorgesehenen Teil saniert. Die Lawaetz-Stiftung hatte diesen Gebäudeteil erworben, um hier ein kulturelles Angebot für den Stadtteil dauerhaft anzubieten. In Zusammenarbeit mit den Mieter*innen und dem Kulturverein Nocht e.V. findet ein besonderes Kulturprogramm statt. In den Obergeschossen des Speichers sind fünf Wohnungen für lokale Künstler*innen entstanden, die hier teilweise zur Miete, teilweise im Eigentum wohnen.

Kontakt: Karin Schmalriede

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