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Traunsches Gestüt/Brachvogel

Auf dem ehemaligen Recyclinghof im Stadtteil Iserbrook ist eine der (zum damaligen Zeitpunkt) größten deutschen Passivhaussiedlungen entstanden. Nach einem Investorenwettbewerb ist das städtische Grundstück im Jahr 2003 an die Bau- und Wohngenossenschaft Brachvogel eG vergeben worden. Die förmliche Anhandgabe an die Genossenschaft erfolgte im Juni 2005. Aufgrund der Komplexität des Vorhabens wurde die Lawaetz-Stiftung als Moderatorin, Treuhänderin und Baubetreuerin hinzugezogen.

Insgesamt sind 58 Wohneinheiten auf rund 6.000m² Wohnfläche entstanden. Davon sind 26 Reihen- bzw. Einzelhäuser im individuellen Eigentum und 32 Wohnungen genossenschaftliche Mietwohnungen.

Von den Genossenschaftswohnungen sind 22 Neubauwohnungen. Zehn Wohnungen sind in zwei umgebauten Bestandsgebäuden aus den 1920er Jahren errichtet worden. Ein weiteres Bestandsgebäude wurde zum Gemeinschaftshaus.

Die Planung und Bauaufsicht für alle Teile des Projekts hat das Architekturbüro Christiane Gerth erbracht. Die Bestandsbauten sind zu Niedrigenergiehäusern umgenutzt. Alle Neubauten mit insgesamt rund 5.000m² Wohnfläche sind Passivhäuser.

Die Mitglieder der Baugruppe „Paternoster e.V.“, die die genossenschaftlichen Wohnungen bezogen haben, sind der Bau- und Wohngenossenschaft Brachvogel eG beigetreten, haben unter dem Dach dieser Genossenschaft gebaut und nutzen den Wohnraum als Mitglieder der Genossenschaft.

Die Einzel- und Reihenhäuser der Eigentumsmaßnahme wurden von der LP Projekt-Management GmbH entwickelt und umgesetzt. Die Häuser wurden nach der Warteliste des Immobilien-Managements der Liegenschaftsverwaltung und in Kooperation mit der pmc/HSH-Nordbank vergeben. Im April 2007 ist mit dem Bau begonnen worden. Zwischen Juni 2008 und September 2008 wurden die meisten Wohnungen bezogen. Der letzte Bauabschnitt mit 8 Wohneinheiten sowie das Gemeinschaftshaus sind im Februar 2009 übergeben worden.

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INNOVATIV für das Gemeinwohl