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Fähre e.V.

Der Verein Die Fähre e.V. wurde 1972 von Mitarbeiter:innen der Sozialbehörde und Ärzt:innen der Sozialpsychiatrie in Ochsenzoll gegründet, um die Trägerschaft eines Wohnhauses für psychisch kranke Menschen im Graumannsweg zu übernehmen. Da das Gebäude im Graumannsweg nach über 40 Jahren Nutzung durch den Verein den heutigen Ansprüchen unter anderem in Bezug auf Brandschutzauflagen und einer mäßig wirtschaftlichen Kapazität nicht mehr genügte, erwarb Die Fähre e.V. Ende 2012 das ehemalige Hauptzollamt Hamburg-Stade in Hamburg-Heimfeld.

Das Wohnhaus “Die Fähre” richtet sich mit seinem Angebot einer sozialpsychiatrischen Rehabilitationsmaßnahme an Menschen mit psychischen Erkrankungen, die sich unterstützt durch ein differenziertes Hilfsangebot im geschützten Rahmen stabilisieren und sich auf ein selbständiges Leben vorbereiten wollen.

Das ehemalige Hauptzollamt wurde zu einer Übergangs-, Wohn-, und Nachsorgeeinrichtung für 24 psychisch erkrankte Menschen mit einer Wohn- bzw. Nutzfläche von rund 900 m² umgebaut. Je nach Einzelbedürfnis besteht die Möglichkeit, in Einzelapartments mit eigenem Nassraum und einer kleinen Küche oder gemeinsam in einer Wohngemeinschaft zu wohnen. Darüber hinaus wurden Gruppenräume für therapeutische Maßnahmen sowie notwendige Büros in dem Gebäude untergebracht.

Die Baumaßnahmen schließen einen Anbau ein, der als Begegnungsstätte in den Stadtteil hineinwirken soll. Durch großzügige Glasfronten wurde hier ein Bereich geschaffen, der sich zu Stadtteilfesten oder Veranstaltungen des Vereins einladend für Passant:innen darstellt. So soll eine offene Kommunikation im Stadtteil gefördert werden.

Die Gesamtkosten des Projektes (inklusive Grundstück) lagen bei etwa 3,7 Millionen Euro brutto.
Die Leistung der Lawaetz-Stiftung bestand in der wirtschaftlichen Baubetreuung. Das Gebäude wurde zum 15 Dezember 2014 fertiggestellt und an die Nutzer:innen übergeben.

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INNOVATIV für das Gemeinwohl