Workshop: Antisemitismus als Erfahrung und Phänomen – Implikationen für pädagogische Handlungsfelder

BNW-Veranstaltungsreihe 2018 – 1. Halbjahr:

Workshop: Antisemitismus als Erfahrung und Phänomen
– Implikationen für pädagogische Handlungsfelder

Ein Workshop für Hauptamtliche in der Bildungsarbeit sowie Interessierte

Was ist Antisemitismus? Wie entstehen antisemitische Ressentiments? Welche Ausdrucksformen sind heute relevant? Welchen Stellenwert haben die eigenen Haltungen und Emotionen im Umgang mit aktuellem Antisemitismus? Wie gehen jüdische Menschen damit um und wieviel Hörbarkeit haben ihre Erfahrungen für den Rest der Gesellschaft? Wie kann der Schutz derer, die Antisemitismus erleben, gewährleistet werden? Welche Methoden haben sich für seine präventive Bearbeitung bewährt und welche Grundhaltungen sind für einen wirksamen Umgang mit konkreten Vorfällen ganz besonders wichtig?
Antisemitismus tritt in allen Teilen der Gesellschaft auf. Dabei überlagern sich die offenen Aggressionen gegen Jüdinnen und Juden. Die subtileren Erscheinungsformen nehmen zu und manifestieren sich immer häufiger in Bildungseinrichtungen wie Schule und Jugendhäuser. Die steigenden Fallzahlen antisemitischer Diskriminierung machen auf die Dringlichkeit pädagogischer Intervention erneut aufmerksam. Jahrelang wurde der Antisemitismus jedoch fast ausschließlich im Kontext der Geschichtsvermittlung behandelt. Bislang ist der Umgang mit Antisemitismus auch kein Bestandteil der pädagogischen Ausbildung. Entsprechend groß ist die Verunsicherung von Fachkräften mit dem Thema umzugehen. Der Workshop will für gegenwärtige Erscheinungsformen sensibilisieren und Möglichkeiten für kollegiale Beratung sowie Einübung ausgewählter Ansätze ermöglichen.

BNW-Veranstaltungsflyer-1.Halbjahr-2018

Kontakt: bnw-hamburg@lawaetz.de

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