ESF-Projekt „JUGEND AKTIV PLUS“ Hamburg

JUGEND AKTIV PLUS ist ein Projekt zur sozialen und beruflichen Integration von jungen Erwachsenen mit vielschichtigen Vermittlungshemmnissen in ausgewählten Sozialräumen Hamburgs. Das von der Stadt Hamburg und dem Europäischen Sozialfonds geförderte Projekt wird es aus dem Programm Sozialräumliche Hilfen und Angebote (SHA) sowie durch die BASFI – Amt Arbeit und Integration – kofinanziert.

Zielgruppe sind arbeitslose junge Erwachsene von 18 bis 25 Jahren (bei jungen Eltern auch bis 27), die aufgrund vielfältiger Problemlagen nicht durch herkömmliche Angebote und Anspracheformen zu erreichen sind. Das Ziel des Angebots ist die soziale und berufliche (Re-) Integration. In einem ein- bis mehrmonatigem Beratungs- und Betreuungsprozess (Coaching) werden mit den Teilnehmer/-innen gemeinsam Vermittlungshemmnisse bearbeitet, Anschlussperspektiven entwickelt und realisiert durch:

  • Aktivierung des Selbsthilfepotenzials der Teilnehmer/innen
  • Aktivierung des Unterstützungspotenzials im unmittelbaren Umfeld
  • Kompetenzfeststellung und Berufsorientierung
    Unterstützung bei der Vermittlung in Anschlussmaßnahmen.

Im Rahmen des Projektes werden darüber hinaus Qualifizierungs- und Jobprojekte für die Zielgruppe angeboten. Das ESF-Projekt JUGEND AKTIV PLUS ist in allen Hamburger Bezirken in ausgewählten Sozialräumen aktiv.
Die Lawaetz-Stiftung hat die Dachträgerschaft für das Projekt inne. Das Projektmanagement und die Projektgesamtsteuerung führt die Stiftung in Kooperation mit der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) durch. Aufgabe der Stiftung ist darüber hinaus die Öffentlichkeitsarbeit für das Gesamtprojekt sowie die Erstellung der Gesamtabrechnung, der Verwendungsnachweise und die Mittelweiterleitung an die Träger.

Die bisherigen Ergebnisse des Projektes JUGEND AKTIV PLUS zeigen, dass es aufgrund der Bekanntheit des Projektes und der guten Zusammenarbeit mit den bezirklichen Jugendberufsagenturen gelingt, die Zielgruppe mit dem niedrigschwelligen und sozialräumlichen Ansatz zu erreichen. Mit dem einzelfallbezogenen Ansatz und der anschließenden ganzheitlichen und verbindlichen Betreuung können rund 70 % derjenigen, die den Beratungs- und Coachingprozess abgeschlossen haben, sozial stabilisiert und beruflich integriert werden. Damit leistet JUGEND AKTIV PLUS einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des postulierten Ziel Hamburgs „Keine/r soll verloren gehen!“
Weitere Informationen zum Projekt sind unter: www.jugendaktivplus-hamburg.de einsehbar.

Kontakt: Siegline Ritz, Runhild Mehrkens und Katrin Triebl

 

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INNOVATIV für das Gemeinwohl