Staffelübergabe beim Seniorennetzwerk Lurup

Am 26.2. wurde nach dreijähriger Projektlaufzeit des Seniorennetzwerks Lurup die Staffel zur Weiterführung übergeben. Im März 2017 hatte die Lawaetz-Stiftung den Auftrag übernommen, in Lurup ein Seniorennetzwerk aufzubauen. Das von der Gesundheitsbehörde finanzierte und vom Bezirksamt Altona beauftragte Pilotprojekt zielte darauf ab, ähnlich wie im Jugendbereich seit vielen Jahren üblich, eine Vernetzung von Akteur*innen der Seniorenarbeit im Stadtteil herzustellen. Vernetzung und Austausch sind sinnvoll, um die Zusammenarbeit zu verbessern, Synergien zu erzeugen und den Output für die Zielgruppe zu erhöhen.

Ziele der Arbeit zum Aufbau eines Seniorennetzwerkes in Lurup

Ein wichtiges, übergeordnetes Ziel des Projektes war, dass es den Senior*innen im Stadtteil gut gehen soll, sie lange aktiv und mobil sein können und ins Stadtteilleben eingebunden sind. Weiterhin war ein übergeordneter Fokus, dass der demografische Wandel auch einen Wandel in der Seniorenarbeit erfordert, denn die Gruppe der älteren Menschen wächst und identifiziert sich immer weniger über das Lebensalter.

In der Projektlaufzeit konnte Kirsten Sehgal von der Lawaetz-Stiftung als Koordinatorin über hundert Personen erreichen und beteiligen, sowohl Akteur*innen der Seniorenarbeit als auch Luruper Senior*innen selbst.

Nach Expertengesprächen mit wichtigen „Playern“ wurden im Auftaktworkshop 2017 gemeinsam die vordringlichsten Vorhaben beschlossen:

  • die Öffentlichkeitsarbeit für die Zielgruppe sollte verbessert werden und das Thema „Sorgende Nachbarschaft“ im Stadtteil implementiert. In beiden Bereichen konnten nachhaltige Maßnahmen umgesetzt werden!
  • Ein weiteres wichtiges Ziel des Projektes war, dass es nach Ende der Laufzeit ohne Koordination durch einen Träger weiter geht. In Lurup hat sich ein Team von drei neuen Geschäftsführerinnen gefunden, denen die Staffeln feierlich übergeben wurden. Die Seniorendiakonin von drei Luruper Kirchengemeinden, Kerstin Frerichs, sowie Lucie Schauer von der Aktion Augen Auf der AWO Stiftung, und Judith Otten als ehrenamtliche Luruper Seniorin werden das Netzwerk weiterführen. Sie haben bereits neue Ziele definiert um die Seniorenarbeit in Lurup weiter zu entfalten. Unter anderem sollen noch mehr „unorganisierte“ Luruper Senior*innen einbezogen werden, und das Seniorennetzwerk sich als eine Verantwortungsgemeinschaft zum Thema Einsamkeit verstehen.

Bei der Staffelübergabe haben Frau Kleinhans von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) und Frau Stödter-Erbe vom Bezirksamt Altona die gelungene Netzwerkbildung und Verstetigung gewürdigt und sich bei der Lawaetz-Stiftung, den neuen Geschäftsführerinnen und allen Netzwerkpartnern herzlich bedankt.

Das Projekt wird noch einmal im Sozialausschuss der Bezirksversammlung in Altona (20. April) sowie im Luruper Forum (29.April) vorgestellt.

Kirsten Sehgal und die Lawaetz-Stiftung verabschieden sich aus dem Projekt, stehen aber für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Kontakt: Kirsten Sehgal

INNOVATIV für das Gemeinwohl