Richtfest bei „Vier für Finkenau“

Über 200 Gäste, darunter Eigentümer, künftige Mieter, Handwerker, Nachbarn und Behördenvertreter feierten am 13. Dezember 2016 Richtfest bei „Vier für Finkenau“.

Die Baugemeinschaft „Vier für Finkenau“ wird von der Lawaetz-Stiftung wirtschaftlich betreut und errichtet in Kooperation mit der Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG im neu entstehenden Wohnquartier zwischen Oberaltenallee und Eilbekkanal eine Wohnanlage mit 56 Wohneinheiten.

Bezirksamtsleiter Harald Rösler unterstrich in seinem Grußwort dabei die Bedeutung von Baugemeinschaften für die Entwicklung neuer Stadtquartiere und zeigte sich erfreut, dass inzwischen auch im Bezirk Hamburg-Nord eine Reihe von Baugemeinschaftsprojekten realisiert wurden oder sich derzeit in der Umsetzung befinden.

Unter dem Dach „Vier für Finkenau“ haben sich vier verschiedene Baugemeinschaften zusammengefunden. Die Gruppe besteht aus Einzelpersonen, Paaren und Familien, aus Menschen mit und ohne Handicap. Es handelt sich damit um ein spannendes Inklusionsprojekt.

Das Baugemeinschaftsprojekt besteht aus vier zusammenhängenden Gebäudeteilen, bei denen für jedes Haus ein eigenes Fassadenkonzept entwickelt wurde. Insgesamt wird eine Wohnfläche von rund 4.270 m² realisiert. Mehr als 2/3 dieser Wohnfläche entfallen auf öffentlich geförderten genossenschaftlichen Wohnraum. 41 Wohneinheiten – überwiegend für kleinere Haushalte – sind auf drei Häuser aufgeteilt, in diesem genossenschaftlichen Bereich werden sechs rollstuhlgerechte Wohnungen realisiert. Im vierten Haus entstehen zusätzlich 15 Eigentumswohnungen, überwiegend für Familien. Für alle Bewohner entsteht ein Gemeinschaftsraum, den die Baugemeinschaft gemeinsam geplant hat.

Das Gebäude wird als Passivhaus errichtet und mit Mitteln der Hamburgischen Investitions- und Förderbank sowie der KFW Bankengruppe gefördert.

Kontakt: Philippa Dorow

INNOVATIV für das Gemeinwohl