JUGEND AKTIV PLUS – WEGE IN DIE ZUKUNFT! 2021 – 2022

Das erfolgreiche Projekt „JUGEND AKTIV PLUS – WEGE IN DIE ZUKUNFT!“ wird ab 2021 für weitere zwei Jahre bis Ende 2022 mit einer Option auf Verlängerung fortgesetzt. JUGEND AKTIV PLUS zielt darauf ab, junge Menschen im Alter von 18 – 25 Jahren sozial zu stabilisieren und beruflich zu integrieren. Adressiert werden Jungerwachsene mit vielfältigen Problemlagen, die mit herkömmlichen Angeboten nicht erreicht werden. Seit diesem Jahr besteht die Möglichkeit, die Jugendlichen auch schon mit 16 Jahren in das Projekt aufzunehmen, wenn andere Unterstützungssystemen vor Ort fehlen.

Die Lawaetz-Stiftung hat auch für das neue Projekt JUGEND AKTIV PLUS die Dachträgerschaft und damit das Projektmanagement inne. Beteiligt sind zehn Träger der Jugendhilfe, die in ausgewählten Sozialräumen aller Hamburger Bezirke Beratungs- und Coaching-Angebote für die jungen Menschen anbieten. Die neue Förderung erfolgt aus Mitteln der REACT-EU-Initiative – dies sind Mittel, die die Europäischen Union zusätzlich zur Verfügung stellt, um die Folgen der COVID-19-Pandemie abzumildern. Außerdem wird das Projekt weiterhin aus dem Programm Sozialräumliche Angebote der Jugend- und Familienhilfe (SAJF) und von der Sozialbehörde, Amt für Familie und Amt für Arbeit und Integration gefördert.

Ergänzend zum Beratungs- und Coaching-Angebot für Jungerwachsene werden vielfältige Qualifizierungs- und Jobangebote bereitgestellt. Damit erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, in passenden Betrieben ein Praktikum zu absolvieren und so Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Kooperation oder Pünktlichkeit zu erproben. Außerdem sind Sport-, Mobilitäts- und kulturelle Angebote, ebenso wie die Weiterführung eines transnationalen Jugendaustauschs in Planung.

JUGEND AKTIV PLUS kooperiert mit den Jugendämtern, den Einrichtungen und Projekten der Jugendhilfe und den Jugendberufsagenturen in allen Hamburger Bezirken. Mit Hilfe dieser guten Kooperationen und aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades gelingt es dem Projekt hervorragend, die Zielgruppe zu erreichen. Oft finden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg in das Angebot über ihre Peergroup und Eigeninitiative.

Qualifizierungs- und Jobangebot im Café Eins

Mit dem niedrigschwelligen, sozialräumlichen und freiwilligen Zugang, dem einzelfallbezogenen Ansatz und der anschließenden ganzheitlichen und verbindlichen Betreuung können rund 70 Prozent aller erreichten Jungerwachsen sozial stabilisiert und beruflich integriert werden. Damit ist JUGEND AKTIV PLUS ein weiterer wichtiger Baustein zum postulierten Ziel Hamburgs „Jede und Jeder wird gebraucht.

Ausführlichere Informationen sowie ein Film zur Projektarbeit JUGEND AKTIV PLUS unter: www.jugendaktivplus-hamburg.de

Ansprechpartnerinnen: Sieglinde Ritz (ritz@lawaetz.de),  Katrin Triebl (triebl@lawaetz.de)

INNOVATIV für das Gemeinwohl