IFZ Grundsteinlegung

Senatorin legt Grundstein für das  Integrations- und Familienzentrum St. Georg  – Hamburg 12.11.2015

„Es geht darum, Verbesserungen im Quartier dauerhaft zu erreichen und Bleibendes zu schaffen“, sagte Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt in ihrem Grußwort zur Grundsteinlegung des neuen Integrations- und Familienzentrums St. Georg (IFZ) am 12. November 2015. Neben dem Haus der Jugend („Schorsch“) werden dort die Aidshilfe und -seelsorge des Kirchenkreisverbandes Hamburg, 46 Appartements für junge Menschen in Ausbildung und drei Gästewohnungen zur Krisenintervention angesiedelt sein. Die Finanzierung besteht aus Fördermitteln des Rahmenprogrammes Integrierte Stadtteilentwicklung mit Beteiligung der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, der Evangelischen Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde, der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte und der Lawaetz-Stiftung. Eröffnung: voraussichtlich Anfang 2017. (PM der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen)

Das Integrations- und Familienzentrum – kurz IFZ-St.Georg  genannt – ist ein Schlüsselprojekt im Fördergebiet St. Georg-Mitte im Rahmenprogramm Inte-grierte Stadtteilentwicklung (RISE).

Bauprojekte, die die Lawaetz-Stiftung betreut – und wie in diesem Fall auch die Funktion des Bauherrn übernommen hat – sind immer besonders. Wie besonders sie sind und welche Herausforderungen zu meistern sind, stellt sich meist erst im Laufe der Zeit heraus.

ChristianDiesnerLoetetAls die Lawaetz-Stiftung Anfang 2013 vom Bezirksamt Mitte gebeten wurden, in die Projektentwicklung und dann als Bauherr einzusteigen, waren noch nicht alle Hürden bekannt. Wir bedanken uns für das uns gegengebrachte Vertrauen und die Zusammenarbeit. Sich persönlich bei Einzelnen zu bedanken, birgt das Risiko Einzelne zu übergehen, denn Erfolge haben bekanntlich viele Mütter und Väter.  Neben der Behörde für Stadtentwicklung mit der Förderung aus dem Rahmenprogramm Soziale Stadtteilentwicklung ist die Sozialbehörde maßgeblich am Erfolg dieses Projektes beteiligt.

Großes Lob gebührt auch den Mitarbeitern des  Bezirksamts.  Allen voran  seinem Leiter Andy Grote und Michael Mathe als Leiter der Stadtplanungsabteilung, die dieses Projekt an uns herangetragen haben.  .

Natürlich konnten die finanzielle Unterstützung und der Einsatz von Amtsleitungen nicht alle Verwaltungsangelegenheiten alleine lösen. Darum gebührt weiteren Beteiligten in Behörden und Ämtern  Dank für Ihren Beitrag in ihren jeweiligen Funktionen zum Gelingen und Genehmigen des IFZ beigetragen zu haben.

Es ist ja allgemein bekannt, dass Häuser nicht nur aus Stein und Beton gebaut werden, sondern zunächst aus viel Papier. Konzepte, Senatsdrucksache, Bürgerschaftsdrucksache, Bauantrag, Widersprüche, Bewilligungen usw. gehören dazu.

Es waren insgesamt 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hamburger Verwaltung, mit denen wir als Lawaetz-Stiftung bei diesem Projekt bislang persönlich zu tun hatten. Ich kann aus nachvollziehbaren Gründen jetzt nicht alle nennen. Besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle aber Frau Groß und Frau Burchard von der Stadtplanungsabteilung im Bezirksamt aussprechen, für ihre unermüdliche Koordinationsarbeit mit anderen Stelle der öffentlichen Verwaltung und dass sie immer im Auge haben, dass die öffentlichen Gelder, die in dieses Projekt fließen, beschafft und zuwendungsgemäß eingesetzt werden.

Doch dazu wäre es alles nicht gekommen, wenn die Kolleg/innen des Schorsch, und der Kirchengemeinde St.Georg-Borgfelde als Trägerin des Schorsch, nicht seit Jahren an einem integrativen Konzept für das neue IFZ gearbeitet hätten. Wiederum stellvertretend für weitere seien hier Kay Kraack und Petra Thiel genannt. Sie kennen sich bestens in Bedarfen für die offene Kinder-, Jugend- und Familienarbeit aus und sind Spezialisten in der interkulturellen und auch interreligiösen Arbeit, die hier in St. Georg in der Mitte Hamburgs einen besonderen Stellenwert und auch eine besondere Bedeutung für die ganze Stadt hat. Auch Euch an dieser Stelle sehr herzlichen Dank. Und auch diese erfolgreiche Arbeit ist nur möglich, weil sie im Stadtteilnetzwerk von vielen Kooperationspartnern mit getragen und gefördert wird.  Als ein wichtiger Förderer sei hier Frank Busse, Präsident des Lions-Club Hamburg Alster, als langjähriger Unterstützer des Schorsch genannt.

Ein gemeinsames Dach für mehrere Projekte braucht nicht nur ein Konzept, sondern auch ein Gebäude.  An den Plänen dafür haben Martin Streb und Kollegen im Architekturbüro GAWS bereits seit vielen Jahren gearbeitet und die Planung eng mit den zukünftig Nutzenden abgestimmt, so dass alle, die damit zu tun hatten, schon genau wissen, was da jetzt vor ihren Augen entstehen wird und sagen: Das wird unser Haus.

Weitere Informationen:
Christian Diesener

Wochenbalttartikel zur Gundsteinlegung

Kurzbeschreibung des Projekts

Pressemitteilung des Bezirksamts-Mitte

Rede von Sentaorin Dr. Stapelfeldt

INNOVATIV für das Gemeinwohl