Fortsetzung des Projektes JUGEND AKTIV PLUS 2017 – 2020

Das erfolgreiche Projekt JUGEND AKTIV PLUS wird ab 2017 für weitere vier Jahre bis Ende 2020 fortgesetzt. JUGEND AKTIV PLUS zielt darauf ab, Jungerwachsene im Alter von 18 – 25 Jahren, die aufgrund vielfältiger Problemlagen nicht durch herkömmliche Angebote und Anspracheformen zu erreichen sind, sozial zu stabilisieren und beruflich zu integrieren. Das Projekt ist in allen Bezirken Hamburgs vertreten.
Die Lawaetz-Stiftung hat auch für das neue Projekt JUGEND AKTIV PLUS die Dachträgerschaft und damit das Projektmanagement in Kooperation mit der BASFI (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie  und Integration) – Amt Familie inne. Beteiligt sind zwölf Träger der Jugendhilfe und Arbeitsmarktintegration in ausgewählten Sozialräumen in allen Hamburger Bezirken. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, aus dem Programm Sozialräumliche Hilfen und Angebote (SHA) der BASFI, Amt für Familie und der BASFI, Amt für Arbeit und Integration.
Ergänzend zum Beratungs- und Coaching Angebot für Jungerwachsene werden weiterhin Qualifizierungs- und Jobangebote bereitgestellt. Damit erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit in internen oder externen Betrieben drei- bis sechsmonatige Praktika zu absolvieren, um Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Kooperation oder Pünktlichkeit zu erproben.
Wichtige Kooperationspartner sind neben den Jugendämtern, den Einrichtungen und Projekten der Jugendhilfe, die Jugendberufsagenturen in allen Hamburger Bezirken.

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Aus dem Film über JAP: „Die haben wirklich alles gegeben, damit ich … einen Ausbildungsplatz bekomme…“ Ajay

Die bisherigen Ergebnisse des Projektes JUGEND AKTIV PLUS zeigen, dass die Zielgruppe aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades des Projektes sehr gut über die Kooperationspartner, über Eigeninitiative oder die Peergroup erreicht wird. Mit dem niedrigschwelligen, sozialräumlichen und freiwilligen Zugang, dem einzelfallbezogenen Ansatz und der anschließenden ganzheitlichen und verbindlichen Betreuung können rund 70 Prozent aller erreichten Jungerwachsen sozial stabilisiert und beruflich integriert werden. Damit ist JUGEND AKTIV PLUS ein weiterer wichtiger Baustein zum postulierten Ziel Hamburgs „Jede und Jeder wird gebraucht.“
Ausführlichere Informationen sowie ein Film zur Projektarbeit JUGEND AKTIV PLUS unter: www.jugendaktivplus-hamburg.de

Kontakt:
Sieglinde Ritz (ritz@lawaetz.de)
Runhild Mehrkens (mehrkens@lawaetz.de)
Katrin Triebl (triebl@lawaetz.de)

INNOVATIV für das Gemeinwohl