Wie wollen Harburger und Harburgerinnen in Vielfalt zusammenleben? Auf der Demokratiekonferenz 2017 wurden Aktionen und Maßnahmen weiterentwickelt. Bild. Dennis Imhäuser

Demokratiekonferenz Harburg 2017: „Zusammenleben in Vielfalt“

Die Mehrheit der Harburger und Harburgerinnen sind in ihrer Nachbarschaft sozial engagiert. Das zeigt eine Studie der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit Lokalen Partnerschaften Harburg. Die Zwischenergebnisse wurden auf der Demokratiekonferenz Harburg im Kulturzentrum Rieckhof öffentlich diskutiert.

Die Soziologen, unter Leitung von Frau Prof. Dr. Marianne Pieper, bestätigen den Harburgern ein mehrheitlich hohes zivilgesellschaftliches Engagement. Die ersten Zwischenergebnisse zeichnen ein positives Bild. Trotz der Ängste und Vorbehalte gegenüber Migranten und Migrantinnen überwiegt der Wunsch bei den Befragten nach mehr Kontakt und Kommunikation miteinander und nicht übereinander.

Frau Prof. Dr. Pieper von der Universität Hamburg stellt die ersten Zwischenergebnisse einer Studie zum Zusammenleben in Harburg vor. Die Studie läuft noch bis 2018. Bild: Dennis Imhäuser
Frau Prof. Dr. Pieper von der Universität Hamburg stellt die ersten Zwischenergebnisse vor.  Bild: Dennis Imhäuser

Die nicht repräsentative Studie wird durch Gruppendiskussionen und Biographie-Arbeit erweitert. Die Arbeiten der Wissenschaftler werden  noch bis ins Jahr 2018 weitergeführt. Ziele der Studie sind:

  • Analyse der Situation zur Frage der gleichberechtigten Teilhabe in Harburg
  • Maßnahmen und Handlungsschritte für ein gleichberechtigtes Zusammenleben in Harburg zu initiieren.
  • Aktivierung zur Entwicklung von Ideen zu zivilgesellschaftlichem Engagement

Demokratiekonferenz war ein voller Erfolg

Nach den ersten Befragungen konnten bereits erste Projektideen entwickelt und Verbesserungspotentiale herausgearbeitet werden, die auf der Demokratiekonferenz Harburg 2017 in Workshops weiterentwickelt wurden. Darunter Themen wie „Orte der Begegnung“, interreligiöser Dialog oder der Paten-Programme für Neu-Harburger und Neu-Harburgerinnen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Bezirksversammlungsvorsitzenden Birgit Rajski (SPD) sowie Florence Sow, Projektleiteitung der Lokalen Partnerschaften Harburg im Bezirksamt Harburg und ihrer Kollegin Ghasal Falaki, Koordinatorin des Ehrenamts in der Flüchtlingshilfe. Sie stellten die bisherigen Aktionen und Maßnahmen der Lokalen Partnerschaften Harburg vor und skizzierten für die gut 70 Anwesenden den Entwicklungsprozess des Harburg Leitbilds: „Zusammenleben in Vielfalt“.

Die Projektleiterin der Fach- und Koordinierungsstellen der Lokalen Partnerschaften, Karin Robben, führte durch die Veranstaltung. Bild: Dennis Imhäuser
Die Projektleiterin der Fach- und Koordinierungsstellen der Lokalen Partnerschaften in der Lawaetz-Stiftung, Karin Robben, führte durch die Veranstaltung. Bild: Dennis Imhäuser

 

Bundesprogramm Demokratie Leben!

Gefördert werden die Lokalen Partnerschaften Harburg vom Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Projektleitung hat das Bezirksamt. Die Fach- und Koordinierungsstelle der Lokalen Partnerschaften liegt bei der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung.

Kontakt: Karin Robben

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