Demokratiekonferenz war ein voller Erfolg für Altona

Die Lokalen Partnerschaften für Demokratie und Vielfalt Altona haben zur ersten Demokratiekonferenz ins Rathaus Altona geladen und viele Altonaerinnen und Altonaer kamen mit ihren Ideen für ein „Zusammenleben in Altona“.

Aus den lebendigen Diskussionen an diesem Abend wurden gemeinsame Ideen für ein Zusammenleben in Altona entworfen.  Bild: Dennis Imhäuser

Mit der Demokratiekonferenz wird der Prozess zur Weiterentwicklung des Altonaer Integrations- und Diversitätskonzeptes fortgesetzt. Die gut 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Gesellschaft, Verwaltung und Institutionen erarbeiteten Projektideen für ein vielfältiges Leben in Altona. Um diese Ideen umzusetzen, sind die Lokalen Partnerschaften für Demokratie und Vielfalt Altona mit finanziellen Mitteln aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ausgestattet.

„Altona ist bunt“

Eröffnet wurde die Demokratiekonferenz durch den stellvertretenden Bezirksamtsleiter Kersten Albers, der die große Vielfalt in Altona hervorhob und die Beteiligten dazu aufforderte, ihre Impulse in konkrete Aktionen und Projekte umzusetzen.

Im Anschluss sorgte Frau Prof. Dr. Pieper von der Universität Hamburg für den wissenschaftlichen Hintergrund. Die Wissenschaftlerin untermauerte die Einschätzung des stellvertretenden Bezirksamtsleiters zu den vielfältigen Biographien der Menschen in Altona und erklärte, dass circa 36% aller Altonaer einen Migrationshintergrund haben. In einem kurzen Abriss stellte Frau Pieper die weltoffene und diverse Vergangenheit Altonas dar.

40.000 Euro für Demokratieentwicklung

Zentrales Anliegen an diesem Abend war es von den Bürgerinnen und Bürgern zu erfahren, in welchen Bereichen sich das Zusammenleben in Altona verbessern soll und wie dies geschehen könnte. Ob lokale Job-Börsen, Theater- und Musik-Projekte oder neue Begegnungsräume, die Bandbreite an Ideen war groß.

Für die Lokalen Partnerschaften für Demokratie und Vielfalt sind die Ergebnisse des Abends wichtiges Messinstrument für die künftige Arbeit. Die Partnerschaften sind mit Mitteln in Höhe von insgesamt 40.000 Euro ausgestattet, die Engagierte für Projekte und Aktionen bei der Projektleitung im Bezirksamt Altona oder bei der Fach- und Koordinierungsstelle in der Lawaetz-Stiftung beantragen können.

Alassane Jensen fasste die Ergebnisse der ersten Demokratiekonferenz in Altona in einem Poetry-Slam zusammen. Bild: Dennis Imhäuser

Wie solche Projekte aussehen können, zeigte die Gruppe „Open Up!“ des Thalia Theaters in der Gaußstraße. Die Gruppe von jungen Menschen führte zur Einstimmung einen Ausschnitt eines Stücks auf. Ebenfalls künstlerisch wurde der Abend durch Alassane Jensen beendet, der in einem Poetry-Slam den Abend im Kollegiensaal zusammenfasste.

Kontakt: Karin Robben

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