Anti-Graffiti-Gerät „Tornado“ vorgestellt

Bezirksamtsleiter Völsch demonstrierte den „Tornado“ der Sicherheitskonferenz  an einem Graffito. Das Gerät wird in Kooperation mit Jugend in Arbeit eingesetzt, um illegale Graffiti im öffentlichen Raum zu entfernen.

Bereits 2005 hat die Sicherheitskonferenz Harburg das Graffiti-Entfernungsgerät „Tornado“ gekauft. Standort des Gerätes ist beim Harburger Beschäftigungsträger Jugend in Arbeit. Es bleibt zwar im Besitz des Bezirkes, kann aber so unkompliziert eingesetzt werden, um Graffiti im öffentlichen Raum zu entfernen. Harburger Bürger/innen oder Einrichtungen können Beschmierungen von Wänden und Flächen direkt bei Jugend in Arbeit (040 – 767951822) oder bei der Sicherheitskonferenz Harburg (040 – 43293329) melden.

Es werden alle Wände und Flächen gereinigt, deren Erscheinung im öffentlichen Interesse liegt. Also nicht nur öffentliche Gebäude werden gereinigt, sondern es kann auch mal ein privates Gebäude darunter fallen, wenn durch dessen Beschmutzung die Erscheinung des öffentlichen Raumes leidet.

Das Gerät, das mit einem Unterdruck-Strahlverfahren funktioniert, hat viele Vorteile: es ist tragbar, leise, leicht und sicher zu bedienen. Vor allem aber ist es umweltfreundlich, da es ohne Chemie und Wasser arbeitet, sowie kostengünstig. Der zu reinigende Untergrund wird durch die verschiedenen Granulate (z.B. aus Nussschalen, Glas, Kunststoff, Sand) nicht angegriffen. Die Granulate bleiben im Kreislauf, können bis zu 70 mal wieder verwendet werden, während Schmutz und Farben herausgefiltert werden.

Natürlich bleibt zu hoffen, dass Beschmutzungen der Flächen gar nicht erst entstehen, wenn es aber doch geschieht, ist Harburg gut gerüstet!
Die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung führt seit 2003 die Geschäfte der Sicherheitskonferenz im Auftrage des Bezirksamtes Harburg.

Presseecho:

Harburg Aktuell vom 03.08.2016

Sat 1 Regional vom 03.08.2016

Hamburger Abendblatt vom 03.08.2016

Weitere Informationen:
Christian Diesener

INNOVATIV für das Gemeinwohl