7. Integrations- und 2. Demokratiekonferenz

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Alle Anwohner und Anwohnerinnen des Bezirkes Harburg waren am 24. November 2016 von 18:00 – 21:00 Uhr herzlich zur Integrations- und Demokratiekonferenz eingeladen. Das neue Integrationskonzept des Bezirks wurde im Elbcampus vorgestellt. Als Gast war die Senatorin Melanie Leonhard die gesamte Veranstaltungszeit dabei.
Gastgeber waren:
•    Bezirksamtsleiter Herr Völsch,
•    der Vorstand des Integrationsrats Theodoros Bozoudis und
•    die Projektleitung der Lokalen Partnerschaften Harburg Karin Helberg-Scheiman
Gemeinsam begrüßten Sie am Donnerstagabend, den 24.11.  die rund 80 Gäste. Die Senatorin Frau Leonhard rundete den Beginn der Konferenz durch ihr Grußwort ab.
Auf dem Programm stand das neue Leitbild für Harburg – Vielfältiges Zusammenleben, welches gerade fertiggestellt und auf der Konferenz  vorgestellt wurde. Der Bezirk Harburg hatte seit 2012 ein an das Hamburger Integrationskonzept angelehntes Integrationskonzept.
Ende 2015  bekam die Integrationsbeauftrage des Bezirks Sarah Heinlin von der Politik den Auftrag das Integrationskonzept zu überarbeiten. Voran gegangen war im Oktober 2015  der Beginn der Erarbeitung  „Neuer Integrationsleitlinien für den Bezirk – unter Berücksichtigung der besonderen Lebenslage von Flüchtlingen“ und die Erarbeitung eines neuen Leitbildes für den Bezirk Harburg.. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen aus der 5. Integrationskonferenz  zu den Themen „Zusammenleben in Harburg“, „Deutsch als Sprache“ sowie „Arbeit und Bildung“ dienten als Grundlagen für ein neues Harburger Leitbild.
Aus dieser 5. Integrationskonferenz heraus, ist eine divers zusammengesetzte Arbeitsgruppe entstanden, die die Herausforderung annahm, gemeinsam ein neues Leitbild auf Grundlage dieser Ergebnisse zu erarbeiten.
Alle Anwohnerinnen und Anwohner, die Lust hatten bei der inhaltlichen Gestaltung mitzumachen, waren herzlich eingeladen. Bei mehreren Treffen über das Jahr verteilt und bei einer abschließenden Planungswerkstatt im September 2016 kamen insgesamt ungefähr 50 Aktive zusammen. Menschen von verschiedenen Trägern,  aus der Zivilgesellschaft, von Vereinen, aus  Institutionen, Verwaltung und Bezirkspolitik waren dabei. Die Ergebnisse aus der Planungswerkstatt, dienen der Bezirkspolitik nun als Diskussionsgrundlage, um weitere mögliche Maßnahmen und Projekte für den Bezirk zu verabschieden.
Mitglieder des Harburger Integrationsrates  stellten die Ergebnisse aus der Planungswerkstatt  dem gespannten Publikum vor. Die Themen teilten sich in unterschiedliche Schwerpunkte:
•    Frühe Bildung, Erwachsenenbildung,
•    Diskriminierung,
•    Flucht und Migration,
•    Arbeit und Ausbildung,
•    interkulturelles Zusammenleben.
Dann wurde es konkret: Was kann aus der Planungswerkstatt umgesetzt werden? Dafür rief die Moderatorin Lena Coban Karin Robben nach vorne. Als Fach- und Koordinationsstelle der Lokalen PartnerschaftenHarburg sollte sie diese spannende Frage beantworten.
Lokalen PartnerschaftenHarburg war im gesamten partizipatorischen Prozess der Leitbildentwicklung involviert. Die enge Zusammenarbeit erweiterte den Titel der Veranstaltung. von einer Integrationskonferenz hin zu einer Integrations- und Demokratiekonferenz. Denn die Veranstaltung fand auch im Rahmen des Bundesprojekts Demokratie leben! statt.
Karin Robben von der Lawaetz-Stiftung berichtete vom Schwerpunkt im kommenden Jahr. Dabei wird es hauptsächlich um das Thema Anti-Diskriminierung gehen. Frau Robben stellte dazu auch die bereits begonnene Zusammenarbeit mit der Soziologin Prof. Marianne Pieper von der Universität Hamburg vor. Derzeit wird eine Vorstudie in Form von Gruppeninterviews in Harburg durchgeführt. Daraus sollen weitere Schritte für Maßnahmen gegen Diskriminierung identifiziert und in passende Projekte umgesetzt werden.
Auch die Senatorin Frau Leonhard war bis zum Ende der Vorstellung anwesend. Im Anschluss wurde mit Musik von der lateinamerikanischen Band „Son Quatro“ nach einer dreijährigen Laufzeit auch der Abschluss des Projektes MigraNet gefeiert. Durch das Projekt MigraNet wurden die letzten sechs Integrationskonferenzen organisiert und der Harburger Integrationsrat  in Leben gerufen.

Kontakt: Karin Robben und Ghasal Falaki

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