Wer wir sind und wie wir unseren Satzungszweck erfüllen
Die Lawaetz-Stiftung:
- ist eine 1986 von der FHH - in Gedenken an den „Hilfe zur Selbsthilfe“-Ansatz von Johann Daniel Lawaetz (1750-1826) - gegründete gemeinnützige Stiftung, um sozial- und wirtschaftlich benachteiligten Personengruppen über innovative Methoden der Mobilisierung von Selbstorganisationspotenzialen, Zugänge zum Arbeits-, Ausbildungs- und Wohnungsmarkt zu ermöglichen.
- erfüllt ihren Satzungszweck unter den jeweiligen aktuellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mit einem intermediären Verständnis und dem Ziel, möglichst Konsens für Problemlösungen unter den Beteiligten zu erreichen.
Leitsatz
- Die Lawaetz-Stiftung ist kurzgesagt: Innovativ für das Gemeinwohl.
Unsere Sicht der derzeitigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
Wir erkennen:
- Dynamische Umbrüche in der Arbeitsgesellschaft (Internationa-lisierung, Tertiarisierung, Deregulierung und Flexibilisierung)
- Zunehmende soziale Ungleichheit (steigendes Armutsrisiko, soziale Spaltung der Städte, Individualisierung, Auflösung sozialer Bindungen)
- Verschärfung sozialer Ausgrenzung und Entstehung neuer Konfliktformen (Zuwanderungen, ethnische Gruppen, politischer Extremismus)
Ziele der Stiftung
- Unterstützung von Potenzialen der Selbstorganisation und
- Stärkung von sozial und ökonomisch nach-haltigen Entwicklungen zur Verbesserung von
- individuellen Lebensbedingungen und
- sozialen und ökonomischen Prozessen
- transnationaler Verständigung und Entwicklung von Projekten in diesem Kontext
- individuellen Lebensbedingungen und
Was leisten wir:
- Wir identifizieren, analysieren und lösen Probleme durch kooperative Ansätze
- Wir organisieren Problemlösungen durch Anregung zur Selbstorganisation der beteiligten Systeme
- Wir schaffen Akzeptanz von Problemlösungen in der öffentlichen Kommunikation
- Wir erzeugen Wissen durch Austausch von Sichtweisen und Know-how-Transfer
- Wir strukturieren Informationsprozesse und organisieren Dialoge
- Wir sind offen für die Herausforderungen, die sich durch die gesellschaftlichen Veränderungen uns und unseren Kunden stellen
Unsere wesentlichen Aufgabenfelder :
- Beratung und Evaluation für den Europäischen Sozialfonds (ESF)
- Beratung von Existenzgründungen
- Technische Hilfe bzw. Unterstützung von Programmen und städtischen Institutionen z.B.: Umsetzung ESF, Förderung von Jugendlichen in Ausbildung, Sicherheitskonferenz usw.
- Durchführung anwendungsorientierter Analysen und Expertisen
- Management von Kommunikation und Wissenstransfer (zwischen Theorie/Praxis, Experten/Laien, Regionen usw.)
- Stadtentwicklung und Organisation sozialer Prozesse im Rahmen von Sanierung und Neubau, z.B. durch Projektentwicklung und Baumanagement
- Entwicklung von Quartieren
Wir arbeiten in Netzwerken
- Lokal mit örtlichen Akteuren
- Regional mit dem Hamburger Gründungsnetzwerk, dem Arbeitskreis Hamburger Sanierungsträger, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen,
- National mit den Bundesarbeitsgemeinschaften „BAG-Arbeit“, „BAG-Beratung“ und „BAG Soziale Stadt“, dem „Wohnbund“, der AG „ESF-Evaluation“ u.a.
- Europaweit mit dem „MetroNet“, dem „Europäischen Netzwerk für lokale Entwicklung und ökonomische Selbsthilfe“ und in Partnerprojekten z.B. in Berlin, Dublin, London, Malmö, Newcastle, Rom, Santander und Stockholm.
Kriterien unserer Arbeit :
- vermittlungsorientiert zwischen Politik/Verwaltung/Bürgern
- kundenorientiert durch fachliche Kompetenz, sozial und persönlich engagiert
- interdisziplinär
- „diversity“-bewusst durch kulturelle Kreativität
- qualitätsbewusst (wir sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001.)
Vision:
Hamburg ist eine kooperative, sozial und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt in Europa.
- Die Lawaetz-Stiftung ist eine kreative Hamburger Organisation, die daran mitwirkt, dass diese Vision - immer wieder - kommunikative und praktische Realität wird!
Dieses Leitbild wurde von den Mitarbeitern in 2002/2003 gemeinsam erarbeitet .
Im Rahmen unserer jährlichen Selbstevaluation werden wir Entwicklungen reflektieren und dieses Leitbild ggf. modifizieren.
