Zukunftskonferenz – Future Search

Auf einer Zukunftskonferenz geht es um die Zukunftsvision und –planung für eine Organisation, Region, Kommune, Stadt oder Stadtteil.

Zukunftskonferenzen folgen einem festgelegtem System und Regeln. Ziel ist es, das ganze System in einem Raum zu versammeln und damit alle Interessengruppen (Stakeholder) in den Diskussionsprozess mit einzubeziehen. In einer Zukunftskonferenz (Future Search) kommen 60-80 Menschen (8 Tische mit je 8 Personen) unterschiedlicher Interessengruppen zusammen, die ein gemeinsames Thema drängt, das keiner alleine lösen kann.

In Arbeitsgruppen werden Zielbilder entwickelt. Im gemeinsamen Plenum werden  diese vorgestellt und die nächsten Handlungsschritte zur Umsetzung diskutiert und geplant..

Als gemeinsames Leitbild für den Prozess wird auf das Verbindende und  Gemeinsame geschaut, um damit ein Fundament für die notwendigen Abstimmungsprozesse zu haben.

Ähnlich wie beim Appreciative Inquiry (AI) – Ansatz gibt es am Ende der Zukunftskonferenz:

  • Eine gemeinsame Vision – was ist die gemeinsame Vorstellung von der Zukunft?
  • Konkrete Ideen, Maßnahmen und/oder Projekte in Richtung auf die Vision
  • Regelung von Verantwortung
  • Mehr Verständnis für unterschiedliche Meinungen und Interessen
  • Mehr Kooperation unter den Beteiligten

Die Interviewphase aus dem AI lässt sich zum Beispiel sehr gut mit einer Zukunftskonferenz verbinden.

Aufgrund der hohen und gezielt ausgewählten Teilnehmerzahl, die in der Regel 2 Tage lang zusammen arbeiten, ist die Durchführung von Zukunftskonferenzen personal- und kostenintensiv.

Kontakt:
Karin Schmalriede

INNOVATIV für das Gemeinwohl