Open Space

OPEN SPACE ALS KONFERENZ ODER WORKSHOP-METHODE

Open Space (Offener Raum) ist eine bewährte Methode für Workshops, Tagungen und Konferenzen, bei der auf eine festgesetzte inhaltliche Tagesordnung verzichtet wird und stattdessen die vorhandenen Potenziale der Teilnehmer und Teilnehmerinnen für Themen, Ideen, Verbesserungen und Entwicklungen in einem vorher definierten Umfeld genutzt werden.

Der Einsatz der Methode:

  • bringt oft unerwartete und innovative Lösungen
  • fokussiert auf den Erfahrungsaustausch und voneinander Lernen
  • fördert konkrete Initiativen oder Projekte
  • unterstützt den gemeinsamen Spirit und erzeugt eine Aufbruchsstimmung
  • überwindet manchmal Denkgrenzen und löst Blockaden.

Open Space wurde von dem Amerikaner Harrison Owen als Format/Methode entwickelt, weil der beobachtet hatte, dass in den Kaffeepausen die meiste Energie im Raum war und Probleme/Themen unkonventionell vorangetrieben werden konnten.

Konkret wird im Open Space unter einem Leitthema ein freier Diskussionsraum eröffnet, wo die Verantwortung für den Erfolg bei den Teilnehmern und Teilnehmerinnen liegt. Der Moderator bzw. das Moderatorenteam organisiert den Prozess und koordiniert den organisatorischen Rahmen..
Open Space kann konkrete Handlung (Vorhaben, Initiativen, Maßnahmen) initiieren oder als reiner Erfahrungsaustausch fungieren.

Die Lawaetz-Stiftung setzt diese Methode insbesondere ein, wenn Expertenwissen in der Breite genutzt werden soll und innovative Lösungen gebraucht werden.

Manchmal ist unser Open Space nicht ein ganzer Workshop bzw. findet nicht in der gesamten Veranstaltung statt, sondern ist ein Teil (eben ein Open Space) im Rahmen einer größeren Veranstaltung.

Zur Person: Harrison Owen, geboren 1935, hat sich u.a. intensiv mit der Funktion von Ritualen beschäftigt. Dabei ging es ihm sehr stark um Faktoren der Selbstorganisation bzw. die Frage wie die Selbstorganisation von Menschen, Gruppen und Organisationen angeregt bzw. verbessert werden kann. Er war als Entwicklungshelfer in Afrika tätig und hat 1977 eine eigene Beratungsfirma gegründet, die H. H. Owen and Co., um Organisationen bei Entwicklungsprozessen praktisch und theoretisch zu unterstützen.

Kontakt: Karin Schmalriede

INNOVATIV für das Gemeinwohl