Steilshoop

Die Lawaetz-Stiftung ist seit 2008 im Auftrag des Bezirksamts Wandsbek in dem sogenannten Entwicklungsquartier Steilshoop, ein Gebiet des Hamburger Programms der „Integrierten Stadtteilentwicklung“ tätig.

Förderinstrument(e)

  • Soziale Stadt / RISE – Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung, Hamburg
  • Aktive Stadt –und Ortsteilzentren
  • Housing Improvement Distrikt (HID)

Laufzeit

Hauptförderphase: 2008  – 2017

Gebietssteckbrief

Lage, Größe, Anbindung

Das Entwicklungsquartier Steilshoop liegt im Westen des Ortsamtsbereichs Bramfeld, ca. 7 km nordöstlich der Hamburger Innenstadt. Das Wandsbeker Bezirkszentrum ist ca. 5 km entfernt. Es hat eine Größe von ca. 84 ha. Das Gebiet hat keine schienengebundene Anbindung.

Städtebauliche und bauliche Struktur

Steilshoop verfügt über   eine bis zu 16-geschossige Blockstruktur mit 22 Wohnringen, die mit großen, grünen Innenhöfen ausgestattet sind.

Potentiale und Ressourcen

Steilshoop verfügt über eine hervorragende soziale Infrastruktur und ein funktionierendes Kommunikationsnetzwerk   der   ansässigen Träger.   Hinzu kommt noch die kinder- und familienfreundliche   Erschließungsstruktur   der Siedlung, die quantitativ   gute Versorgung mit privaten und öffentlichen Grünflächen in und am Rande der Siedlung, die Lage am Bramfelder See und die wohnungsnahen Versorgungsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf.

Infrastruktur

In dem Quartier befinden sich 11 Kindertagesheime, 2 Vorschulen, die Stadtteilschule Schule am See und zwei Grundschulen. Es gibt ein Ärztehaus, aber wenige Fachärzte und für die Nahversorgung des Einkaufszentrum Steilshoop (CCS), das eine sehr großen Leerstand aufweist.

Bevölkerung und Sozialstruktur

Im Entwicklungsquartier leben 13.257 Einwohner (Stand Dezember 2014), davon 21,3% unter 18 Jahren, 50,9% mit Migrationshintergrund, 32,4% Alleinerziehende mit Kindern, 24,8% Leistungsempfänger/innen SGBII davon 47,8 % unter 15 Jahren.

Besondere Problemstellung und Potenziale

 Beispiel

Potenziale im Bereich Wohnumfeld und öffentlicher Raum

  • Steilshoop ist mit seinen großen Innenhöfen und vielen wohnungsnahen Park- und Freizeitanlagen einschließlich des Bramfelder Sees ein besonders grünes Gebiet.
  • Die Mittelachse als fußläufige Wegeverbindung bietet aufgrund ihrer zentralen Funktion und der freiräumlichen Gestaltungsmöglichkeiten ein sehr großes Potenzial für die Verbesserung des Wohnumfeldes und die Attraktivität des Gebietes

Defizite im Bereich Wohnumfeld und öffentlicher Raum

  • Im Zentrum von Steilshoop fehlt ein zentraler Platz.
  • Öffentliche und private Grün- und Freiflächen, wie auch Straßen, Fuß- und Fahrradwege sind ihrem Alter entsprechend abgenutzt. Das Zentrum befindet sich in einem auffällig schlechten, ungepflegten und das Image belastenden Zustand.
  • Einige Innenhöfe zeichnen sich durch einen Aufwertungs- und Sanierungsbedarf aus

Leitlinien und Schwerpunkte der Gebietsentwicklung

Schlüsselprojekte:

Campus Steilshoop

Der Gebäudekomplex   der ehemaligen Gesamtschule Steilshoop   wird weitgehend durch einen   neuen „CAMPUS“ mit   zeitgemäßen Neubauten     für eine Stadtteilschule in Langform (Grundschule plus   Stadtteilschule mit SEK-II-Zug) ersetzt.   Für die derzeit ansässigen Einrichtungen (Haus der Jugend und Elternschule) plus Bücherhalle und dem interkulturellen Stadtteiltreff AGDAZ wird ein   eigenständiges   „Quartierszentrum“   errichtet werden.

Innovationsquartier

Zentrales Ziel im Rahmen des Innovationsquartiers Mitte-Steilshoop ist es, das Zentrum von Steilshoop besser mit der Fußgänger-Mittelachse zu verbinden. Dabei entstehen eine fußläufige Verbindung zwischen Wohngebiet und Einkaufszentrum sowie ein neuer Marktplatz.

Beteiligung

Der Stadtteilbeirat setzt sich intensiv mit den meist komplexen Projekten für den Stadtteil wie z.B. Campus Steilshoop, der Umgestaltung der Mittelachse die Planungen zur Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs und vieles andere mehr auseinander. Besonders wichtig ist der aus Bewohner/innen aus Steilshoop bestehende Finanzkreis, der in regelmäßigen Abständen über die Vergabe des Verfügungsfonds entscheidet.

Anlaufstelle und Kontakt

Stadtteilbüro Steilshoop
Martina Stahl
Schreyerring 47
22309 Hamburg
Tel. 040 – 79 69 68 01
Fax 040 – 79 69 68 03
steilshoop@lawaetz.de
www.stadtteilbuero-steilshoop.de

Downloads

RISE-Gebietskarte

Integriertes Entwicklungskonzept Teil 1

Integriertes Entwicklungskonzept Teil 2

INNOVATIV für das Gemeinwohl