Neuallermöhe

Die Lawaetz-Stiftung ist seit 2013 im Auftrag des Bezirksamts Bergedorf in dem sogenannten Entwicklungsquartier Neuallemöhe, ein Gebiet des Hamburger Programms der „Integrierten Stadtteilentwicklung“ tätig.

Förderinstrument(e)

  • Soziale Stadt / RISE – Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung, Hamburg
  • Aktive Stadt –und Ortsteilzentren

Laufzeit

Hauptförderphase: 2013 – 2019

Gebietssteckbrief

Lage, Größe, Anbindung

Der Stadtteil Neuallermöhe liegt im Bezirk Harburg und ist 4,2 km² groß. Mit dem Auto über die A25 / Abfahrt Neuallermöhe-West und Nettelnburg. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man Neuallermöhe mit der (ca. 16min von der Stadtmitte, Haltestellen Allermöhe und Nettelnburg), diverse Busverbindungen

Städtebauliche und Bauliche Struktur

Neuallermöhe Ost entstand in den 80er Jahren, Neuallermöhe-West in den 90er Jahren unter dem Leitmotiv: „Wohnen am Wasser“.
Es ergibt sich eine relativ einheitliche Gestaltung der einzelnen Quartiere, die durch Fleetsysteme durchzogen sind. Ganz Neuallermöhe ist mit geringen Baudichten von maximal 4-geschossigen Gebäuden, mit einem relativ hohen Anteil an Reihen- und Einfamilienhäusern versehen. Der Geschosswohnungsbau ist mit 60% im östlichen und 85% im westlichen Teil Neuallermöhes der vorrangige Bautyp. Es gibt viele Grünflächen.

Infrastruktur

Ökonomisch: Die drei Nahversorgungszentren (NVZ), Edith-Stein-Platz, Grachtenplatz und Fleetplatz, weisen jeweils eine Mischung aus unterschiedlichen Einzelhandels- und Versorgungsangeboten auf.

Soziokulturell: In Neuallermöhe ist ein zahlreiches Angebot an öffentlicher Infrastruktur mit sozialen, kulturellen und sportlichen Schwerpunkten vorhanden. Viele Angebote sind bedarfsgerecht und kostenfrei

Die verschiedenen Migrantengruppen des Stadtteils haben wenig interkulturelle Differenzen und sind zum Teil in privaten Netzwerken und Vereinen engagiert. Die Schulen in Neuallermöhe sind in den Gremien gut vernetzt.

Sport und Freizeitaktivitäten sind ein großes Thema in Neuallermöhe. Im Fördergebiet gibt es einen hohen Anteil an Grün- und Sportflächen

Bevölkerung und Sozialstruktur

Es leben circa 23.800 Einwohner in Neuallermöhe, davon 62 % mit Migrationshintergrund (unter 18= 74 %), 19 % der hier lebenden Menschen beziehen Leistungen nach SGBII.

Besondere Problemstellung und Potenziale

Neuallermöhe ist ein familienfreundlicher, attraktiver Stadtteil mit einem positiven Image und einem Wohnungsangebot für unterschiedliche Einkommensgruppen und Haushaltsgrößen.
Die Nahversorgungszentren sind gestalterisch und funktional attraktiv und versorgen den Stadtteil mit einem differenzierten Warenangebot für den täglichen Bedarf sowie mit stadtteilbezogenen Dienstleistungen.
Der öffentliche Raum mit Grün-, Wasser- und Freiflächen sowie Wegen und Plätzen ist städtebaulich ansprechend gestaltet und die baulichen Voraussetzungen für einen nachhaltig gepflegten Zustand der Anlagen sind geschaffen.
Die Schulen und Einrichtungen haben sich wechselseitig in den Stadtteil geöffnet, sind gut miteinander vernetzt und bieten attraktive, vielseitige und auch gemeinsame Angebote.

Leitlinien und Schwerpunkte der Gebietsentwicklung

Handlungsfelder:

  • Beteiligung, Aktivierung, lokale Partnerschaften, Vernetzung
  • Image
  • Wohnen, lokaler Wohnungsmarkt und Wohnungswirtschaft
  • Sicherheit, Kriminal- und Gewaltprävention
  • Lokale Ökonomie
  • Wohnumfeld und öffentlicher Raum
  • Sport und Freizeit
  • Soziales, Seniorenarbeit, Inklusion, Behindertengleichstellung
  • Familienförderung
  • Kultur im Stadtteil
  • Beschäftigung, Qualifizierung, Arbeitsmarkt, Ausbildung
  • Integration von Menschen mit Migrationshintergrund
  • Bildung

Anlaufstelle und Kontakt

Stadtteilbüro Neuallermöhe
Kirsten Sehgal & Alexandra Quast
Fleetplatz 1
21035 Hamburg
Tel.: 040/78808485
www.neuallermoehe.de

Downloads

Integriertes Entwicklungskonzept Projektdatenblaetter
IEK Strategischer Teil und ZMKP

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