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Unzerstraße Stattschloss/ESA

Die Finanzbehörde bat die Lawaetz-Stiftung im Jahr 2000 um die Konzeptentwicklung für das städtische Grundstückes des ehemaligen Wohnheims des „Vereins zur Wahrung der Zunftgebräuche im Baugewerbe e.V.“.

Besonders problematisch waren bei der Lösungssuche die Eigentumsverhältnisse: Das Grundstück ist städtisch und das Haus Eigentum des Vereins. Die Evangelische Stiftung Alsterdorf (ESA) war seit einigen Jahren bestrebt, das Konzept der geschlossenen Heimunterbringung von behinderten Menschen auf ihrem Stiftungsgelände aufzubrechen und sie in verschiedenen Stadtteilen unterzubringen, doch meistens fehlen geeignete Räume. Die Wohngruppe Stattschloss teilte diesen Integrationsgedanken der ESA und wollte behinderten und nicht behinderten Menschen ein neues Zuhause bieten. Es entstand ein integratives Wohnprojekt auf dem Grundstück, in dem 25 behinderte und 51 nicht-behinderte Menschen seit dem Frühjahr 2004 gemeinschaftlich wohnen.

Der Architekt Joachim Reinig vom Architekturbüro Plan-R wurde mit den Architektenleistungen betraut, die Lawaetz-Stiftung war als Baubetreuerin tätig. Das Gebäude wurde wesentlich erweitert und behindertengerecht umgebaut. Über einen Kredit der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt (WK) wurde das Gebäude auf den Standard eines Neubaus gebracht. Bei den Wohnungen handelt es sich überwiegend um Sozialwohnungen, wobei das notwendige Eigenkapital der behinderten Menschen von der ESA und das der Wohngruppe von dieser selbst erbracht werden musste. Eigentümer des Gebäudes sind die ESA und Wohnreform e.G.

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INNOVATIV für das Gemeinwohl