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Rabenhorst

Der Bedarf an weiteren betreuten Jugendwohnungen veranlasste den Verein „Jugendhilfe e.V.“ ständig nach geeigneten Wohnquartieren Ausschau zu halten. So geriet das leerstehende Objekt Rabenhorst in unmittelbarer Nähe der heutigen S-Bahn-Trasse ins Blickfeld, ein ehemaliges Verwaltungsgebäude der „Alsterthal-Terrain-AG“ und deren Tochter „Alsterthalbahn-AG“.

Das denkmalwürdige Gebäude, mit einer Wohn- und Nutzfläche von 182m², wurde mit dem Ziel einer Nutzung im Rahmen des betreuten Jugendwohnens saniert. Zielgruppe für das Wohnprojekt sind diejenigen Jugendlichen und Heranwachsenden, denen aufgrund eingeengter oder unterdrückter Entfaltungsmöglichkeiten in gestörten Familien oftmals nur die Flucht auf die Straße bzw. der Weg in die öffentliche Erziehung bleibt.

Die Sanierung, mit deren Planung und Umsetzung der Architekt Martin Reiber beauftragt wurde, wurde durch einen Beschäftigungsträger im Rahmen eines Qualifizierungsprojektes mit Jugendlichen durchgeführt und im Mai 1993 fertig gestellt. Auf dem Anfang der neunziger Jahre stark umkämpften Wohnungsmarkt hätten die Jugendlichen keine Chance gehabt.

Mit der Instandsetzung und anschließenden Nutzung des Gebäudes Rabenhorst 7 erhielten 8 Jugendliche daher die Möglichkeit, das Konzept eines gemeinschaftlichen Zusammenlebens mi sozialpädagogischer Begleitung zu realisieren. Eigentümerin ist die FHH, die Verwaltung erfolgt durch die Lawaetz-Service GmbH und den Bewohnerverein.

 

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