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Oesterleystraße

Das Wohnraumangebot sollte sich gezielt an Familien richten, die mit einem Großelternteil in der Nachbarschaft wohnen wollten. Geplant war ein Baugemeinschaftsprojekt, in dem 11 Familienwohnungen und 8 kleinere Wohnungen für ältere Menschen im Eigentum entstehen sollten. Als Nutzer waren Familien vorgesehen, bestehend aus drei Generationen, die in dieser Wohnform zusammen leben möchten. Jung und Alt nebeneinander, in benachbarten  klar abgegrenzten Häusern. Das denkmalwürdige Ensemble der ehemaligen Feuerwache Blankenese sollte vollständig nach den energetischen Vorgaben der Kreditanstalt für Wiederaufbau saniert werden.

Nach intensivem Austausch mit der Feuerwehr wurde die Konzeptidee angepasst. Ein  Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Blankenese hat den Altbauteil erworben und für die  freiwillige Feuerwehr umgebaut. In den Dachgeschossen sind fünf kleine Wohnungen für junge Feuerwehrleute entstanden, die das Angebot dankbar angenommen haben. Der Altbau, und damit auch der räumliche und städtebauliche Charakter der Anlage, sind erhalten worden. Im Inneren sind die Grundrisse und die Haustechnik des Gebäudes modernen Bedürfnissen angepasst.

Das Neubauvorhaben besteht aus insgesamt 3 Mehrfamilienhäusern mit jeweils 5 Wohnungen und einer Tiefgarage. Sie sind als Passivhäuser mit hohem ökologischem Standard ausgeführt. Bis auf die statisch tragend ausgeführten Sanitär- und Treppenhauskerne konnten die künftigen Eigentümer frei über ihre Grundrisse entscheiden. Zwei Häuser liegen im Blockinneren und gruppieren sich um eine ebenfalls im Blockinneren liegende gemeinschaftlich genutzte Grünfläche.

Die fußläufige Erschließung der Wohnbebauung erfolgt von der Oesterleystraße, die Erschließung der Tiefgarage von der Blankeneser Landstraße. Die Leistungen der  Lawaetz-Stiftung beliefen sich auf Baubetreuung, Architektenleistungen LPH 1-4 (bis zur Baugenehmigung) und die Sicherheits- und Gesundheitskoordination. Die Ausführungsplanung und Bauleitung wurde dem Architekturbüro Kay Ehlers Architektur übertragen. Das Bauvorhaben wurde 2011 fertiggestellt.

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INNOVATIV für das Gemeinwohl