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Oelsner-Pavillon

Der vom Altonaer Stadtbaumeister Gustav Oelsner im Jahre 1927 entworfene Solitär in der Bleickenallee in Ottensen wurde ursprünglich als öffentliche Wartestation und Toilettenanlage geplant und genutzt. Während an dem Gebäude im Laufe der Zeit  immer wieder Umbau- und Sanierungsarbeiten durchgeführt wurden, blieb das äußere  Erscheinungsbild der klassischen Moderne mit dem für Oelsner typischen Sichtmauerwerk erhalten.

Der Erhaltungszustand des Pavillons war jedoch sehr schlecht und das Bauwerk stand schon seit einigen Jahren leer. Studierende und Professoren des Fachbereichs Architektur der Hochschule für bildende Künste und die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung nahmen sich des denkmalgeschützten Pavillons an. Sie erarbeiteten für das mit 17m² Grundfläche relativ kleine Haus ein  Sanierungs- und Nutzungskonzept, das auf den 2 Geschossen Arbeits-, Atelier- und Ausstellungsflächen auf einer Gesamtfläche von 34m² vorsah.

Der Besitzer des Pavillons, die Hamburger Hochbahn AG, schenkte das Gebäude der Johann  Daniel Lawaetz-Stiftung. Den umfangreichen Umbau finanzierten die Hamburger Hochbahn AG, das Commerz-Collegium zu Altona und das Denkmalschutzamt zu gleichen Teilen.

Bauüberwachung und -betreuung fanden durch die Lawaetz Stiftung statt.  Planung und Bauleitung übernahm die Planungsgruppe Oelsner, die sich aus jungen  Absolventen des Fachbereichs Architektur der Hochschule für bildende Künste zusammensetzt. Der Großteil der Arbeiten wurde vom Beschäftigungsträger Mook wat e.V. ausgeführt. Die Fertigstellung war 2003.

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