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Mistralstraße

Ein nach heutigen Maßstäben zum Wohnen unzulängliches Gebäude – trotzdem unverzichtbar als Wohnraum für obdachlose und von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen: Anfang der fünfziger Jahre umgebaut, wies der ehemalige Bunker 44 Behelfswohnungen auf, die weder eigene Sanitäranlagen noch eine ausreichende Heizungen besaßen. Feuchtigkeit und katastrophale hygienische Zustände waren die Folge.

Um den notwendigen Schlichtwohnraum zu erhalten, war in Kooperation mit den 40 Mietern die Abstellung dieser Mängel erforderlich. Die Sanierung im bewohnten Haus umfasste eine Grundüberholung der Wohn- und Treppenhausbereiche, neu installierte WC-/Duschkabinen, eine Zentralheizung, isolierverglaste Fenster und eine Umgestaltung des Erdgeschosses.

Es entstand eine Wohn- und Nutzfläche von 1.869m². Die Fertigstellung war im Mai 1994. Die Architektenleistungen erbrachte der Architekt Andreas Marchel.

Auch nach der deutlichen Standardverbesserung ist die Miete preisgünstig geblieben. Der Wohnraum wird von bedürftigen Mietern unverändert stark nachgefragt. Deutlich erhöht ist die Akzeptanz des Standortes im Quartier. Zu einer Stabilisierung des Umfeldes hat auch die Bereitstellung von Mitteln aus einem Programm der Europäischen Union beigetragen, da die Nachbarschaftskonflikte intensiv bearbeitet werden konnten. Eigentümerin ist die FHH/ASB.

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INNOVATIV für das Gemeinwohl