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Lassallestraße

Das Bauvorhaben in der Lassallestraße war das fünfte Neubauvorhaben, das im Rahmen  des Programms der BAGS „zur Vermeidung und Bekämpfung von Obdachlosigkeit“ für  bedürftige Menschen und Familien von der Lawaetz-Stadtentwicklungs GmbH und der Lawaetz-Stiftung umgesetzt wurde.

Das ehemals der Wohnungsbaugesellschaft GWG gehörende Grundstück wurde von der Lawaetz-Stadtentwicklungs GmbH gekauft. Es befindet sich im “Phoenix”-Viertel in Harburg, einem ehemaligen Sanierungsgebiet. Die Planungsvorstellungen sahen eine Entkernung der Innenhofbereiche vor. Das bezirkliche Stadtplanungsamt konnte davon überzeugt werden, dass die von der Lawaetz-Stadtentwicklungs GmbH vorgeschlagene Lösung eine architektonische und städtebauliche Bereicherung darstellt.

Mit Fertigstellung im November 1999 dieses Neubauvorhabens entstanden 13 Wohneinheiten in 2 Gebäuden – 6 Wohnungen im Hof und 7 Wohnungen straßenseitig auf insgesamt 876m². Die Wohnungen haben eine Größe von 1 ½ bis 4-Zimmer. Insgesamt sind in dem Programm 76 Wohnungen für etwa 230 Personen inklusive Kindern entstanden, die ohne dieses wahrscheinlich kein Zuhause hätten.

Das Belegungsrecht der Wohnungen hat die BAGS. Vermietung und Verwaltung führt die Lawaetz Service GmbH durch. Das Architektenbüro Sonnschein+Balck wurde mit den Architektenleistungen betraut.

Während der Bauzeit verstärkten sich durch einige Vorfälle im Viertel die Befürchtungen der Nachbarschaft vor Vergrößerung des Problempotentials durch die neuen Lawaetz-Mieter. Einer Eskalation der Ängste konnte durch intensive Gespräche vorgebeugt werden. Seit Bezug der Wohnungen sind keine Konflikte zu verzeichnen und es entwickelte sich eine freundliche Stimmung in der Nachbarschaft.

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INNOVATIV für das Gemeinwohl