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Jarrestraße

Der ehemalige Betriebsplatz der Stadtreinigung wurde über die Agentur für Baugemeinschaften zum Verkauf angeboten und im Herbst 2005 an die Baugemeinschaft  mit dem besten Konzept vergeben. Die so genannte „Jarrestadt“ ist ein interessantes Wohngebiet, welches an der Grenze von Winterhude nach Barmbek liegt, eine gute Verkehrsanbindung und Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Schulen etc., sowie den Hamburger Stadtpark als Erholungszone aufweist. Das Konzept sah vor, besonders junge Familien durch bezahlbaren Wohnraum mit kinder und seniorenfreundlicher Bauausführung und Grundstücksgestaltung im Stadtteil zu halten.

In den Neubau sind elf Familien mit 28 Kindern eingezogen. Die meisten Familien sind von der Wohnungsbaukreditanstalt gefördert worden. Aufgrund einer Torflinse mussten die Bohrpfähle 13m tief gesetzt werden, was zu erheblichen Gründungsmehrkosten führte. Zudem hatte die Stadtreinigung hier Streusalz gelagert, das in den Boden eingedrungen ist. Die Tiefenfundierungs- und Dekontaminierungskosten sowie hohe Grundstückspreisvorstellungen haben zu langen Verhandlungen mit dem Immobilienmanagement geführt.

Im Mai 2006 gab es eine Kompromisslösung, die einen Monat später in einer Anhandgabe  des Grundstücks an die Baugemeinschaft „Wohnungsbauprojekt Baugemeinschaft Jarrestraße GbR“ mündete.

Die Lawaetz-Stiftung war in allen Fragen als Treuhänderin für die Baugemeinschaft tätig. Mit  den Architektenleistungen war das Büro Plan-R-, Joachim Reinig beauftragt worden. Das Gebäude erhielt eine Tiefgarage. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine klimafreundliche Holzpellets-Heizung. Die Wohnfläche beträgt 1.125m². Darüber hinaus hat die Gemeinschafts-Dach-Terrasse 88m², die Balkone und Terrassen 165m² und der Garten rund 200m² Fläche. Im Februar 2008 wurde das Objekt bezogen.

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INNOVATIV für das Gemeinwohl