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Am Felde

Das im ehemaligen Sanierungsgebiet in Ottensen gelegene Objekt hatte einen hohen Sanierungsbedarf, unter anderem durch Kriegsschäden bedingt, und stand jahrelang leer.  Die im „Verein zur Förderung alternativer Wohnprojekte e.V.“ zusammengeschlossene Nutzergruppe aus Jungerwachsenen suchte geeignete Gebäude, um mit Eigenleistung preiswerten Wohnraum für einkommensschwache Menschen aus dem künstlerisch-therapeutischen Bereich zu schaffen.

Die Sanierung wurde über das ABB-Programm gefördert. Die Architektin Claudia Burkhard wurde mit den dazu erforderlichen Architektenleistungen beauftragt. Im Januar 1990 waren die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen.

Um die 7 Bewohner im Rahmen der Baumaßnahme zusätzlich zu qualifizieren, übernahm das Ausbildungs- und Qualifizierungsprojekt „Bauen und Bilden“ die Anleitung in einzelnen Gewerken. Die Vereinsmitglieder erbrachten eine über den üblichen Anteil von 15% des Förderbetrags hinausgehende Extra-Selbsthilfe von insgesamt 26%. Die Wohn- und Nutzfläche beläuft sich auf 229m².

Das Objekt wurde von der Nutzergruppe in Erbpacht mit einer Laufzeit von 40 Jahren übernommen. Um zu gewährleisten, dass der Wohnraum auch langfristig für Bedürftige zur Verfügung steht, wurde vereinbart, dass Projektmitglieder ausziehen, sobald sie besser verdienen. Der Bewohnerverein ist Eigentümer im Erbbaurecht.

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