Arbeitsmarkt und Beschäftigung

Fachkräftemangel, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, interkulturelle Öffnung von Betrieben und Institutionen, Teilhabe an Arbeit und Beschäftigung – selten vollzogen sich Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt vielfältiger und tiefgreifender, als es aktuell der Fall ist.

Nicht nur, dass vor dem Hintergrund der Bevölkerungsentwicklung davon auszugehen ist, dass Deutschland im Jahr 2030 fast ein Fünftel weniger Kinder und Jugendliche und zugleich ein Drittel mehr Ältere hat und damit massive Verschiebungen der Erwerbsstruktur einhergehen. Es kann auch schon heute beobachtet werden, dass die Begriffe wie „gute Arbeit“, „sichere Arbeit“ und „faire Arbeit“ in der politischen Diskussion zunehmend von Bedeutung sind. Dahinter steht nichts Geringeres als der Anspruch der Sicherung von nachhaltigen Arbeitsbedingungen für Beschäftigte und Unternehmen.

Sowohl Arbeitgeber/innen als Arbeitnehmer/innen müssen demnach ihre Entwicklungspotenziale optimal nutzen können. Zugleich müssen aber auch jene Personen, die sich nicht eigenständig im Arbeitsleben halten können, adäquate Hilfestellungen erhalten – eine aktive Politik der sozialen Inklusion ist hier gefordert.

Die europäische, nationale und regionale Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik muss sich bereits heute auf die kommenden Anforderungen einstellen und geeignete Instrumente zur Verfügung stellen. Seit vielen Jahren unterstützen wir politische Akteure und Praktiker/innen in Fragen der Gestaltung arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischer Strategien. Dies tun wir in verschiedenen Funktionen von der Politikberatung über Programmevaluationen bis hin zur Trägerschaft eigener ESF-Projekte. Denn gerade die EU-Strukturfonds bieten hierzu eine wichtige Handlungsgrundlage für unsere Arbeit.

Unser Ziel ist es, die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitiken in ihren Teilbereichen immer ein Stück noch passgenauer, bedarfsorientierter und dabei zunehmend inklusiver zu machen.

Projekte in diesem Themenschwerpunkt :

INNOVATIV für das Gemeinwohl